Kunsthalle open access Juli Ausstellung, Leben in Hamburg, etc

Kunstausstellung Juli 2017 Kunsthalle
Ausstellung noch im Juli in der Kunsthalle. 


Kunstausstellung Hamburg: Willkommen im Juli 2017 hier im Hamburg Blog. Da starte ich kurz mal mit einem Sontagsnachmittagskulturtipp.

Eben die ersten Wasserwerfer gesehen. Ich werde Hamburg nächste Woche den Rücken kehren. Zuviele Einschränkungen der Freiheit durch den G20, finde ich. Nicht angemessen!


G20 in HH ja, aber bitte Protest und auch normales Leben zulassen! Das gehört zur Demokratie. Die G20er sollten das akzeptieren. 

Bin zu oft kontrolliert worden auf Weg zur Arbeit. Unangenehm und meinen Rucksack brauche ich halt. 

Wenn ich schon abschweife und weil es derzeit ja eh noch nicht so viele Leser hier gibt, nutze ich diesen Ausstellungs-Tipp Beitrag noch schnell mal für einen Buchtipp, der sich sowohl sehr positiv als auch sehr kritisch mit dem Wohnen - nein: Leben - in der Stadt beschäftigt. 

Ich schaue derzeit den Faktor Mobilität in der Stadt an (Verkehsrkonzepte, shared mobility, E-Cars, ÖPNV) und interessiere mich auch für den Einfluss von Verwaltungen  auf das Leben von Menschen  (z.B. die Verwaltungen von Wohnungsgesellschaften, deren desinteresse an Belangen der Mieter oder deren Lust an hübschen Projekten am Mieter vorbei: diese Abhängigkeit von Mietern, welche ja sogar in Ohnmacht ausarten kann, die Problematik von Wohnberechtigungsschein-Wohnungen als Verhandlungsmasse für den Bau von teureren Wohnungen zu lasten der "normalen" Mieter ....   jedoch auch so Aspekte, wie Kunst am Bau Weiterentwicklung der Stadt und Eigenheimbesitz in Hamburg vs Speckgürtel).  

Daher ist das folgende Buch sicher nicht ganz uninteressant für mich, alle Hamburger, die gerne in Hamburg leben, jedoch sich auch oft enttäuscht von der Stadt fühlen, oder einfach nur hin und wieder unwohl. Und natürlich Menschen, die die Kunsthalle besuchen, gerade wegen slcher Angebote das Leben in der Stadt präferieren, ....   sooo viel Text, nun endlich der Buchtipp: 

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Stress and the City: Warum Städte uns krank machen. Und warum sie trotzdem trotzdem gut für uns sind. Von Mazda Adli, einem Arzt z.Zt. Charite Berlin. Das Buch ist sehr lesenswert.

Sind Städte gefährlicher für Kinder?  Nein, nur die Eltern sind vorsichtiger geworden. ....   aber interessanter sind dei Thesen zur Bedeutung der Wohnung als sicheren Rückzugsort, dem Einfluss von Verkehr und Verkehrslärm, der Bedeutung von Dazugehörigkeit, der Bedeutung von kulturellem Leben usw.  Ich habe den Eindruck, dass der Autor ein differenziertes Bild aufwirft und ich tendiere dazu, Thesen in solchem Kontext eher zu folgen als marktschreierisch monokausalen Argumentationen.

Resume:

Ab in die Kunsthalle!  Die Bürgerrechte durch den G20 nicht nehmen lassen. Das Stadtkritik-Buch lesen und in der Gesellschaft mitmachen. 



Kommentare

  1. Hamburgs Polizei ist ja wohl auch gegen die Bevölkerung.

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